Geschafft !!!

Der höchste Punkt der Exkursion, das Gurgler Eisjoch auf 3151 m und damit die Staatsgrenze nach Italien ist erreicht.

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Am Ziel

03.08.2013

Nach einem wunderbaren Frühstück verabschieden wir uns von unseren herzlichen Gastgeberinnen auf der Alm. Von Partschins aus laufen wir bei einer Gluthitze an den Waalwegen unserem Ziel entgegen. Die sogenannten Waale sind offene Wasserrinnen,  welche seit dem Mittelalter hier die Obstplantagen und Weinberge bewässern.

Um 16 Uhr erreichen wir Meran und haben damit alles erreicht, was wir uns auf dierser Exkursion vorgenommen hatten. Insgesamt haben bei dieser Tour 782 Lebensjahre in acht Tagen zu Fuß die Alpen überquert.  😉

Von André und Thomas müssen wir uns jetzt schon verabschieden, da die beiden heute schon den Zug zurück nach Bochum nehmen. Wir anderen bleiben noch mindestens eine Nacht hier.

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Die Exkursion ist zu Ende. Unsere Eindrücke bleiben, waren intensiv und werden sicher nachhaltig sein.  Viele davon lassen sich nicht in Worte fassen.

Allen Leserinnen und Lesern ganz herzliche Grüße und

bis bald in Bochum,

Katja

Gletscherüberquerung

02.08.2013

Nach einer sternklaren Nacht in völliger Abgeschiedenheit auf 2866 m brechen wir heute zu einem weiteren Höhepunkt unserer Exkursion auf.  Wir überqueren den Gurgler Ferner (Ferner = Gletscher) und passieren am Gurgler Eisjoch den Alpenhauptkamm und damit gleichzeitig die Staatsgrenze nach Italien.  Für die meisten ist es die erste Gletscherüberquerung überhaupt. Wir legen die Sicherheitsgurte an.  Franz, unser Bergführer, der am Abend zuvor zu uns gestoßen ist, bereitet die Seile vor und weist uns ein. Es ist mucksmäuschen still. In zwei Seilschaften aufgeteilt, stapfen wir, wie in einer Perlenschnur miteinander verbunden, den Gletscher hinauf.

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Wir erreichen das Gurgler Eisjoch und damit den höchsten Punkt unserer Tour auf 3151 m ü. NN. Wir werden mit einer grandiosen Aussicht bei wolkenlosem blauen Himmel auf die Gletscher, Gipfel und Täler unter uns belohnt.

Ohne Gurte geht es nun den steilen Hang über brüchigem Glimmerschiefer auf der Alpensüdseite hinab. Der Abstieg ist lang und anstrengend. Müde, erschöpft aber stolz und glücklich erreichen wir am frühen Abend unser letztes Quartier, die Mitterkaser Alm.  Es ist die urigste Hütte der gesamten Tour; eine kleine Almhütte aus dem 13.  Jhd., in der man besser in geduckter Haltung durch die Türschwellen tritt.

Die Ötztaler Alpen

01.08.2013

Vom Universitätssportheim ging es durch den duftenden Zirbenwald Richtung Rotmoosferner, der hier ein lehrbuchartiges Trogtal geschaffen hat. Wir rasten am Bachbett und bekommen hier einen Einblick in das Moor-Profil und damit in 15000 Jahre Erdgeschichte.

Von hier geht es hinauf zur Langtalereckhütte. Nach dem steilen Anstieg genießen wir den weiteren,  panoramaartigen Weg immer mit Blick auf den Gurgler Ferner und steuern unserem heutigen Etappenziel entgegen: Das Hochwildehaus, eine kleine, urige Hütte auf 2883m in traumhafter Lage am Fuße des Gletschers.
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Der Gurgler Ferner:

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Schnee und Eis

31072013
31.07.2013
Zunächst geht es heute hoch zur Braunschweiger Hütte auf 2758 m. Wieder bestes Wetter! Inzwischen haben wir die Kalkalpen hinter uns gelassen und laufen über kristallines Gestein (Gneise und Glimmerschiefer) Je höher wir kommen, desto imposanter werden die Ausblicke. Der Mittelbergferner wird unser Einstieg in die Gletscherwelt. Wir sind beeindruckt! Auch wenn sich der Gletscher im Vergleich zu 2011 um mehrere Meter zurückgezogen hat. Nach einer kurzen Rast in der Braunschweiger Hütte (traumhafte Lage inmitten der Gletscherkulisse) queren wir den Rettenbachferner und und erklimmen das Pitztaler Jöchl, eine schmaler Felsgrat auf 3001 m. Abwärts geht’s durch ein knietiefes Schneefeld. Winter im Sommer.

Übernachtung heute im Universitätssportheim Obergurgl.

Endlich Schlafen!!!

30.07.2013

Nach 3 Nächten im Matrazenlager sind wir heute im Gasthof „Steinbock“ im Pitztal untergebracht. Wir haben 3-Bett- und 2-Bett-Zimmer, jeder eine eigene Matratze (!!) und eine Dusche mit warmem (!!!) Wasser. Wahnsinnn, was eine Wohltat! Wir sitzen nach unserer Ankunft auf der Terrasse und genießen die Aussicht auf die Bergkulisse unseres morgigen Aufstiegs.

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